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Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen wurde erstmals 1981 von Feministinnen aus Lateinamerika und der Karibik ausgerufen. Sie erinnerten an die Schwestern Patria Mercedes, Minerva und María Teresa Mirabal, die 1960 in der Dominikanischen Republik aufgrund ihres Widerstandes gegen die Diktatur verschleppt, vergewaltigt und ermordet worden sind und zu Symbolfiguren des Widerstands wurden. Die vierte Schwester Dedé hatte überlebt und konnte
über den Kampf und das Leben der Schwestern berichten.

Das "Üri", ein überregionales Bündnis von autonomen feministischen FrauenLesben und FrauenLesbenTrans Gruppen, die sich seit 2003 regelmäßig treffen, organisiert (fast) jährlich ein Aktionswochenende zum 25. November. Schwerpunkte der Proteste waren in den vergangenen Jahren

  • die rassistische und sexistische Diskriminierung und Ausbeutung von Frauen wie z.B. in den Zulieferfirmen von Tchibo und H&M,
  • die schlechte Gesundheitsversorgung von Flüchtlingsfrauen in den Asylunterkünften,
  • der Ausverkauf der natürlichen Ressourcen wie etwa Wasser und Land,
  • die Diskreminierung von Lesben in Südafrika, Ghana, Kongo oder auch der BRD,
  • die Spekulationen mit Nahrungsmitteln in der Börse,
  • die sexistische Darstellungen in der Werbung, PorNo !?,
  • die Unterstützung feministsiche Aktivistinnen, wie etwa Pinar Selek, die massiv in der Türkei kriminalisiert wird

Die Seiten 25.11.20XX geben Auskunft über die Aktionen, die seit 2003 in diesem Zusammenhang stattgefunden haben.